Berechnungssysteme

Berechnungssystem Cheiro

Das Cheiro-System ist nach Graf Louis Hamon (1866–1936) benannt, der unter dem Pseudonym Cheiro bekannt wurde. Seine Buchstaben-Zahlen-Zuordnung unterscheidet sich deutlich vom Pythagoras-System.

Zuordnung der Buchstaben zu den Zahlen 1 bis 8

Eine Besonderheit des Cheiro-Systems ist, dass die Zahl 9 nicht zur direkten Zuordnung von Buchstaben verwendet wird. Cheiro begründete dies damit, dass die 9 eine heilige Zahl sei und bei der Auszählung des Menschlichen nicht verwendet werden solle.

12345678
ABCDEUOF
IKGMHVZP
JRLTNW––
Q–S–––––
Y–X–––––

Welche Rolle spielt die 9?

Bei weiterführenden Berechnungen kann die 9 selbstverständlich auftreten. Befürworter des Cheiro-Systems verweisen häufig darauf, dass die 9 bei der einstelligen Quersummenbildung einen besonderen Charakter besitzt.

Beispiel: 2 + 4 + 9 ergibt 15 und damit die Quersumme 6. Ohne die 9 ergibt 2 + 4 ebenfalls 6. Solange ausschließlich auf eine einstellige Quersumme reduziert wird, verändert die zusätzliche 9 das Endergebnis in solchen Fällen nicht.

Werden jedoch auch zweistellige Zwischenwerte interpretiert, kann die 9 sehr wohl Einfluss auf die betrachtete Zahl haben. Deshalb wird dieses Argument innerhalb der Numerologie unterschiedlich bewertet.

Hinweis: Das Cheiro-System ist als alternatives numerologisches Berechnungssystem interessant, gerade wenn man Ergebnisse verschiedener Schulen miteinander vergleichen möchte.

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